• Vonovia SE: 26,43
    -0,49%
  • Siemens Energy AG: 13,71
    -1,15%
  • SAP SE: 170,00
    +1,35%
  • Beiersdorf: 141,00
    +0,07%
  • Porsche AG Vz: 82,58
    +1,23%
  • Zalando SE: 19,38
    +0,96%
  • Daimler Truck Holding AG: 36,58
    +0,72%
  • Infineon AG: 33,16
    -1,72%
  • Mercedes-Benz Group AG: 71,60
    +0,59%
  • Deutsche Bank: 12,38
    +1,29%
  • Deutsche Post AG: 43,39
    -0,10%
  • Brenntag: 84,10
    +1,11%
  • Fresenius: 25,83
    -0,35%
  • Volkswagen AG Vz: 123,42
    +0,55%
  • Rheinmetall: 411,00
    +2,01%
  • Commerzbank: 10,71
    -0,28%
  • Qiagen NV: 40,45
    +0,62%
  • Deutsche Telekom: 22,11
    -1,43%
  • Merck KGaA: 158,25
    +0,57%
  • Allianz SE: 247,80
    -4,23%
  • Airbus SE: 148,04
    +0,34%
  • BMW St: 106,76
    +1,62%
  • E.ON: 11,80
    -0,51%
  • Siemens Healthineers: 54,92
    +0,62%
  • Sartorius AG Vz: 340,00
    +0,18%
  • Covestro AG: 50,10
    +0,00%
  • Heidelberg Materials AG: 84,70
    -1,53%
  • adidas: 187,82
    -0,10%
  • Munich Re: 424,70
    +1,19%
  • BASF: 46,50
    -0,75%
  • Bayer AG: 28,81
    -0,23%
  • Henkel AG & Co. KGaA Vz: 70,42
    -0,90%
  • Hannover Rück: 236,10
    +0,68%
  • Continental: 74,48
    +0,13%
  • Siemens AG: 174,96
    +1,59%
  • Porsche Automobil Holding SE Vz: 48,70
    +1,21%
  • Symrise: 96,84
    -0,49%
  • MTU Aero Engines: 214,90
    -0,56%
  • RWE: 31,04
    -0,10%
  • Deutsche Börse: 191,45
    +1,84%
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    Danone – Einstiegskurs rückt näher

    Danone TitelbildDer französische Lebensmittelkonzern Danone ist eine klassische defensive Konsumgüter-Aktie, die in diesem Jahr allerdings schwach performt hat. Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen zwar von deutlichen Preiserhöhungen profitieren, doch der Aktie hat diese Entwicklung nur wenig geholfen. Ein Risikofaktor abseits der Zahlen ist der Vorwurf von Umweltgruppen an Danone, zu viel Plastik zu produzieren und die Weltmeere damit zu verschmutzen. Das Unternehmen rechnet dennoch mit einer leichten Umsatzsteigerung und lässt sich gut anhand des EBIT bewerten.

    Operativ läuft es für Danone (ISIN: FR0000120644) ordentlich: Im ersten Halbjahr stieg der Erlös um 6,3%, wobei der Lebensmittelhersteller besonders von steigenden Lebensmittelpreisen (+9,4%) profitieren konnte. Der Absatz war leicht rückläufig. Mit den gestiegenen Preisen nahm auch die EBIT-Marge (bereinigt) zu, die um 14 Basispunkte auf 10,6% (H1/22 9,2%) gestiegen ist. Das größte Wachstum gab es in Asien und Lateinamerika. Die positive operative Entwicklung hat den Lebensmittelriesen dazu veranlasst, sein Umsatzwachstum von 4 bis 6% für das Geschäftsjahr 2023 zu bestätigen.

    Die Abschreibungen aus dem Russland-Geschäft betragen 200 Millionen EUR und haben die Bilanz nur wenig getrübt. Allerdings drohen nun auch noch Rechtsstreitigkeiten mit Umweltverbänden. Eine Umweltstudie hat ergeben, dass die befragten Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie, etwa Danone, aber auch Coca-Cola, Nestle oder Unilever, die Umweltauswirkungen, die durch die Verwendung von Kunststoffen verursacht werden, noch nicht ausreichend berücksichtigen und bekämpfen. Danone wurde Anfang des Jahres von drei Umweltgruppen verklagt, weniger Plastik zu verbrauchen.

    Bewertung auf Basis des EBIT

    EBIT je Aktie (Est.2023) 5,47 EUR
    Kalkulierte EBIT-Multiples (Min/Max) 9,14 / 11,69
    Einstiegskurs 50 EUR
    Kursziel 64 EUR
    Aktueller Preis (19.08.2023) 53,19 EUR
    Bewertung Leicht unterbewertet
    Status Halten

    Danone erwartet einen Umsatzzuwachs von mindestens 4% für 2023 auf 28,77 Mrd. EUR und einen moderaten Zuwachs bei der bereinigten EBIT-Marge. Ausgehend von einer gegenüber 2022 gleichbleibenden bereinigten EBIT-Marge für 2023 von 12,2% ergibt sich ein vorsichtig geschätztes EBIT von 3,51 Mrd. EUR. Dieser Betrag ist die Basis für die Kalkulation des Ein- und Ausstiegs. Zum 30. Juni sind 641,551 Millionen Aktien im Umlauf. Damit ergibt sich ein geschätztes EBIT pro Aktie von 5,47 EUR, das wir heranziehen.

    Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat sich nach dem Krisenjahr 2020 leicht erholt und auch für 2023 ist von einem leichten Anstieg  auszugehen. Die Zeitreihen der EBIT-Multiples (min./max.) von Danone zeigen, dass die Risikoprämien in den vergangenen drei Jahren jedoch leicht gestiegen sind, was sich in niedrigeren EBIT-Multiples ausdrückt. Das heißt der Aktienkurs ist der Entwicklung des EBIT nicht in gleichem Maße gefolgt. Auf der Oberseite betrug der durchschnittliche EBIT-Multiple der letzten beiden Jahre 11,69. In 2020 war es immerhin noch das 14-fache. Der minimale EBIT-Multiple bewegte sich in den letzten 3 Jahren bei durchschnittlich 9,14 gegenüber dem 10 bis 11-fachen in den drei Jahren vor 2020. Damit ergibt sich ein Einstieg bei 50 EUR und ein Ausstieg bei 64 EUR.

    Danone im Bewertungstool anzeigen

    Charttechnik

    Die Aktie von Danone befindet sich seit Ende April 2023 in einem kurzfristigen Abwärtstrend und testet derzeit die Unterstützung bei 53 EUR. Sie wurde sogar leicht unterschritten, aber nicht nachhaltig. Damit rückt der Einstiegskurs von 50 EUR näher. Nach unten besteht das Risiko, dass der Kurs bis auf die nächste Unterstützung bei 46,75 EUR fällt, dem Jahrestief 2023. Erst ein Bruch der Abwärtstrendlinie würde das Chartbild aufhellen. Auf der Oberseite befindet sich der nächste bedeutende Widerstand bei rund 57 EUR. Das Kursziel von 64 EUR wäre ein neues Jahreshoch, das Ende April knapp nicht erreicht wurde.

     

    Fazit

    Die Aktie von Danone ist unterbewertet, aber aufgrund der rechtlichen Risiken nur leicht. Das Einstiegsniveau bei 50 EUR ist vom aktuellen Kurs nur 3% entfernt, doch auch der charttechnische Trend ist negativ, so dass ein Kursrückgang bis an die Unterstützung bei 46,75 EUR möglich ist. Die Aktie wird daher mit Halten eingestuft.

    Zum Aktienprofil von Danone

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