• Fresenius: 25,23
    -0,63%
  • Mercedes-Benz Group AG: 75,01
    -1,26%
  • Qiagen NV: 37,82
    -1,51%
  • Sartorius AG Vz: 334,10
    -3,41%
  • Hannover Rück SE: 230,00
    -0,69%
  • Rheinmetall AG: 540,60
    +0,82%
  • Munich Re AG: 415,60
    -0,29%
  • Brenntag: 76,02
    -1,40%
  • Porsche AG Vz: 92,84
    -2,99%
  • Daimler Truck Holding AG: 45,00
    -2,41%
  • E.ON: 12,41
    +0,49%
  • adidas: 195,30
    -2,54%
  • Commerzbank: 12,86
    -1,49%
  • Deutsche Telekom: 21,04
    -1,08%
  • Porsche Automobil Holding SE Vz: 50,34
    -1,64%
  • BMW St: 108,95
    -2,77%
  • Symrise: 104,30
    -2,39%
  • Siemens Energy AG: 17,34
    +0,46%
  • RWE: 32,24
    +2,28%
  • Vonovia SE: 25,11
    -0,55%
  • Merck KGaA: 152,55
    +0,16%
  • Zalando SE: 26,20
    -1,91%
  • SAP SE: 169,72
    -1,93%
  • Siemens Healthineers AG: 53,36
    -1,40%
  • Deutsche Börse: 188,90
    -0,18%
  • BASF: 51,58
    -1,38%
  • Siemens AG: 172,28
    -1,40%
  • Bayer AG: 26,92
    -1,41%
  • Continental: 65,98
    -1,52%
  • Henkel AG & Co. KGaA Vz: 71,82
    -1,16%
  • Allianz SE: 261,90
    -0,11%
  • Airbus SE: 162,20
    -0,69%
  • MTU Aero Engines: 216,00
    +0,56%
  • Infineon AG: 32,04
    -3,38%
  • Volkswagen AG Vz: 123,40
    -0,24%
  • Covestro AG: 49,30
    -1,08%
  • Beiersdorf AG: 130,60
    -0,61%
  • Heidelberg Materials AG: 96,30
    -0,12%
  • Deutsche Post AG: 38,71
    -1,38%
  • Deutsche Bank: 14,70
    +0,31%
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    Aixtron (Analyse) – Würde Mr. Market jetzt zugreifen?

    Aixtron LogoDie Aixtron-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 äußerst erfolgreich gewirtschaftet und ihren Wachstumskurs konsequent fortgesetzt. Die selbst gesteckten Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden vollständig erreicht und das Unternehmen konnte seine starke Wettbewerbsposition weiter ausbauen. Trotzdem wurde die Aktie mit Bekanntgabe der Zahlen am 29. Februar auf Talfahrt geschickt und verlor noch am gleichen Tag mehr als 20 % an Börsenwert. Der Ausblick für das laufende Jahr kam bei den Anlegern nicht gut an.

    Frankfurt/Main, den 15.3.2024: Die besten Zahlen nutzen nichts, wenn der Ausblick nicht überzeugt. Dies gilt im momentanen Marktumfeld um so mehr, wie nun auch die Aktionäre des Produzenten von Produktionsanlagen für Halbleitertechnologie Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) zu spüren bekamen. Dabei waren die Zahlen mehr als überzeugend. Der Umsatz konnte von zuletzt 463,2 Mio. EUR zulegen auf 629,9 Mio. EUR. (+36 %), einhergehend mit einem Anstieg beim operativen Ergebnis von 104,7 Mio. EUR auf 156,8 Mio. EUR (+50 %). Seit 2020 war der Umsatz von Aixtron damit im Durchschnitt um mehr als 30 % pro Jahr gestiegen. Auch beim Auftragseingang war ein Zuwachs zu verzeichnen von 585,9 Mio. EUR in 2022 auf 640,7 Mio. EUR in 2023 (+9 %). Das deutliche Wachstum im Jahr 2023 lag vor allem an der stark gestiegenen Nachfrage nach Verbindungshalbleitern für Leistungselektronik, hieß es im Geschäftsbericht. Experten prognostizieren der Halbleiterbranche in den kommenden Jahren starkes Wachstum, wovon Aixtron – als Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie – profitieren dürfte.

    Bemerkenswert ist der signifikante Ergebniszuwachs in Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten für Forschung und Entwicklung in 2023 mit 87,7 Mio. EUR mehr als 50 % über denen des Vorjahres lagen. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Mitarbeiterzahl um 20 % erhöht und beschäftigt mittlerweile 1086 Mitarbeiter weltweit (Vj: 895). Überschattet wurden die guten Ergebnisse jedoch vom Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Die Branche sieht sich in 2024 in einem Übergangsjahr, dementsprechend vorsichtig fiel die Ertragsprognose für 2024 aus. Konkret wird mit Umsätzen zwischen 630 und 720 Mio. EUR gerechnet und einer EBIT-Marge zwischen 24 und 26 % (zuletzt 25 %). Im schlechtesten Fall könnte das operative Ergebnis damit am Ende des Jahres leicht unter dem von 2023 liegen. Zur Belastung werden auch in 2024 nochmal hohe Kosten für Forschung und Entwicklung. Ab 2025 sollen diese wieder rückläufig sein und ab da sieht sich die Branche auch wieder im Aufwind. Analysten sind der Aktie gegenüber mehrheitlich positiv gestimmt. Von 17 Analysten empfehlen 11 die Aktie zum Kauf, 5 zum Halten und einer rät zum Verkauf, mit Kurszielen zwischen 24,60 und 50 EUR.

    Bewertung auf Basis des EBIT

    EBIT je Aktie (Est.2024) 1,34 EUR
    Kalkulierte EBIT-Multiples (Min/Max) 16,3 / 30,7
    Einstiegskurs 21,80 EUR
    Kursziel 41,00 EUR
    Aktueller Preis (15.03.2024) 25,34 EUR
    Bewertung Leicht unterbewertet
    Status Beobachten

    In Relation zum jährlichen Höchstkurs lag die Notierung über die letzten drei Jahre relativ konstant bei mindestens dem 28,5-Fachen und im Durchschnitt beim 30,7-Fachen des EBIT. Es fällt auf, dass die jährliche Schwankungsbreite der Aktie seit 2021 insgesamt deutlich geringer ist als in den Vorjahren, wobei die Verringerung eindeutig aus dem starken Rückgang der Multiples auf der Oberseite resultiert – vor 2021 betrugen diese regelmäßig das 50-Fache des EBIT – während der Rückgang der Multiples auf der Unterseite moderat war. Diese betrugen vor 2021 durchschnittlich das 21-Fache des EBIT und lagen über die letzten 3 Jahre im Durchschnitt beim 16,3-Fachen dessen.

    Für unsere Bewertung gehen wir von dem schlechtesten Fall aus und legen die niedrigere Spanne der Umsatzprognose von Aixtron von 630 Mio. EUR zu Grunde. Daraus ergäbe sich bei einer EBIT-Marge von 24 % ein EBIT von 151,2 Mio. EUR oder umgerechnet 1,34 EUR je Aktie. Auf dieser Basis berechnen wir mit Multiples von 30,7 und 16,3 für 2024 eine Handelsspanne mit einem Kursziel von 41 EUR und einem Einstiegskurs bei 21,80 EUR.

    Aixtron im Bewertungstool anzeigen

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    Charttechnik

    Der Kurschart von Aixtron weist mehrere signifikante mittel- und langfristige Trendlinien auf, die uns Orientierung bieten. Mit dem letzten markanten Tief bei ca. 24,80 EUR wurde vorletzte Woche eine mittelfristige Trendlinie getestet, die ihren Ursprung im März 2020 findet, als die Notierung im Rahmen der Pandemie auf einen Tiefstkurs von 6 EUR zurückfiel. Unterhalb dieser mittelfristigen Trendlinie liegt aktuell bei ca. 21 EUR eine langfristige Trendlinie aus 2016, die Unterstützung bieten dürfte und das Fortbestehen der Aufwärtsbewegung sichern könnte, falls das Niveau von 24,80 EUR unterschritten werden sollte. Erst ein Unterschreiten der langfristigen Trendlinie hätte vermutlich einen Rückgang bis auf die nächsten Unterstützungen bei 20 EUR oder darunter sogar bis 15 EUR zur Folge. Oberhalb des aktuellen Kursniveaus liegen die nächsten Widerstände bei 27 und 32 EUR, knapp unterhalb der 200-Tage-Linie (32,57 EUR). Die relative Stärke (RSI) auf Basis von 14 Wochen tendiert aktuell abwärts und notiert bei ca. 35. Dieser Wert wurde seit 2017 nicht mehr unterschritten, was bereits als Umkehrtendenz gewertet werden könnte.Aixtron Wochenchart 15.3.2024

    Fazit

    Während andere internationale Titel des Halbleitersegments aktuell auf Rekordniveau notieren, lastet auf der Aktie von Aixtron offenbar die starke Verunsicherung der Anleger, die sich bei deutschen Nebenwerten immer noch mit Käufen zurückhalten. Die Aussichten für die nächsten Jahre sprechen jedoch für die Aktie und wir sehen den langfristigen Aufwärtstrend nicht gefährdet. Spätestens mit dem Erreichen des langfristigen Trends im Bereich von 21 bis 22 EUR (ca. -15 %) wäre das schlechteste prognostizierte Ertragsszenario aus unserer Sicht vollständig eingepreist. Wir erachten Aixtron aktuell als leicht bis stark unterbewertet und beobachten die Aktie, um eine Bodenbildung oder ein klares technisches Kaufsignal für den Einstieg zu nutzen. Bis zu unserem Kursziel bietet sich aktuell eine Gewinnchance von ca. 60 %.

    Zum Aktienprofil von Aixtron

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    Investmentidee(n) auf Aixtron

    Wir wollen die Unterstützung bei 21 EUR nutzen und wählen ein Discountzertifikat (ISIN: DE000ME1F1S5) mit einem Cap (Höchstauszahlungsbetrag) auf genau diesem Niveau. Die Laufzeit endet im September 2024 und der Discount ist mit rund 24 % üppig, das Papier ist also relativ defensiv. Mit dieser Kombination ergibt sich eine maximal mögliche Rendite von 14 % per anno, sollte der Aixtron-Kurs zur Fälligkeit im September nicht unter 21 EUR gefallen sein. Unter 21 EUR verringert sich der Gewinn, der Break-Even liegt bei rund 19,60 EUR. Durch den Discount fallen mögliche Verluste immer geringer aus als in der Aktie selbst.

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